Sardinien ist ein ausgezeichnetes Revier für den Motorradfahrer.
Zur Orientierung empfiehlt sich eine Generalkarte im Maßstab 1:200.000
Die zweitgrößten Insel hat in Ost-West-Richtung eine Ausdehnung von 145 km und in Nord-Süd-Richtung 270 km . Hier leben 1,5 Millionen Menschen.
Wir hatten Quartier in Budoni, ein Küstenort etwa 40 km von Olbia entfernt. Von dort aus haben wir den nördlichen Teil der Insel erkundet.
Diese Bilder von Cala Goloritzé auf Postkarten und Reiseführern haben es uns besonders angetan. Man erreicht die malerische Bucht nur zu Fuß über Baunei (1,5 Stunden) oder mit dem Schiff.
Über die Orte Orosei und Dorgali führt die SS 125, Traumstrasse für Motorradfahrer, nach Baunei.
Weiter geht die Tagestour auf der SS 389 nach Bitti. Die 31 km lange und kurvenreiche Höhenstraße ab Nuoro führt überwiegend durch Wälder mit Korkeichen.
Der Abschnitt von Bitti nach Lode ist typisch für das oft karge und einsame Land der Hirten. Die Straße dorthin und weiter zum Meer nach Posada ist eine der eindruckvollsten Motorradstrecken der Region.
Erfahrene Motorradfahrer wissen, dass die Verkehrsschilder mit dem Symbol einer Kuh ernst zu nehmen sind, wie man hier sieht. Außerdem gibt frischer Kuhmist vielfach den Verkehrshinweis.
Zum Baden ist besonders der Strand -Cinta- bei San Teodoro südlich von Olbia geeignet.
Der weiße Sand ist so feinkörnig, dass man damit eine Sanduhr betreiben könnte.
Weit kann man in das Meer hineingehen bis man keinen Boden mehr unter den Füßen hat und schwimmen muss. Durch das flache Ufer hat sich das Wasser gut erwärmt. Wir hatten eigentlich jedes mal Warmbadetag.
Für uns mit Motorradanhängern ging die Fährverbindung von Civitavechia nahe Rom aus. Die Fahrt dauerte ca. 7 Stunden zur Bucht von Olbia nach Golfo Aranci.
Per Flugzeug erreicht man Sardinien gut über Olbia im Norden der Insel.
Für mehr Informationen steht auf Anfrage eine Video-DVD zur Verfügung, Laufzeit 27 Minuten